UnterwegsTheater
Konzept und Geschichte
Gründung 1988 und erste Preise
Jai Gonzales, Bernhard Fauser und Wal Mayans entscheiden sich für
den Standort Heidelberg und gründen 1988 das Ensemble
UnterwegsTheater, mit dem künstlerischen Konzept, unterwegs zwischen
den Sparten Tanz, Akrobatik, Schauspiel, eine eigene Sprache zu
entwickeln und eine neue szenische Arbeit zu begründen. Es entsteht
das erste Stück „Sensaciones“, das im selben Jahr nach San José,
Costa Rica, eingeladen wird, am vom Goethe Institut und der
Universität organisierten zeitgenössischen Tanzfestival
teilzunehmen. 1989 präsentiert sich das UnterwegsTheater mit
Unterstützung des Goethe Institut Lima in Perú und in Kolumbien,
unterstützt vom Goethe Institut Bogotá. Im gleichen Jahr gewinnt das
UnterwegsTheater den Grand Prix des internationalen
choreographischen Wettbewerbs in Saitama, Tokyo, mit dem Stück „Guell“
sowie den ersten Preis beim choreographischen Wettbewerb „Oscar
Lopez“ in Barcelona, Spanien, mit dem Stück „Yera“. Neben
zahlreichen Gastspielen in Deutschland wird das UnterwegsTheater
1990 nach Mexiko City zum Festival „Europa-danza“ eingeladen.

Pro-B-Bühne am Hauptbahnhof und TANZinternational Festival
1990 mietet das Ensemble eine verlassene Autowerkstatt am
Hauptbahnhof und macht sich daran, einen Produktionsraum für
Eigenproduktionen wie für Gäste aufzubauen und ein Festival
als Forum des zeitgenössischen Tanzes in der Region zu verankern.
1991 startet in Heidelberg „TANZ international“, vom
UnterwegsTheater als jährlich stattfindendes Festival des
zeitgenössischen Tanzes konzipiert und organisiert,
unterstützt von der Stadt Heidelberg. Nach eigenhändigen
Bauarbeiten und privaten Investitionen eröffnet das
UnterwegsTheater 1993 seine Spielstätte, die
„Pro-B-Bühne“ am Heidelberger Hauptbahnhof.
Theater mit 99 Plätzen, Proberaum, Werkstatt und
Künstlerwohnung für Gäste, eine Kunstnische für
experimentelle Projekte, Treffpunkt internationaler
zeitgenössischer Kunstschaffender, kulturelle Pionierarbeit in der
Stadt. Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es in Heidelberg keine
Förderung professioneller Künstler außerhalb der
traditionellen Institutionen. Erst 1994/95 wird das UnterwegsTheater
von der Stadt Heidelberg und dem Land Baden-Württemberg
gefördert, als landesweit erste ausschließlich dem Tanz
gewidmete Bühne. Mit der Ensemblearbeit, „TANZ
international“ und der „Pro-B-Bühne“ gelingt es
in kurzer Zeit, Heidelberg zu einer wichtigen Adresse für
zeitgenössischen Tanz werden zu lassen. Mit seiner Vorliebe
für experimentelle Arbeiten bietet das UnterwegsTheater
internationalen jungen Choreographen eine Plattform, darunter Namen wie
Cie Taffanel, Cie Drift, Nasser Martin-Gousset, Philip Egli, David
Zambrano, Nats Nus, Jonathan Burrows, Michelle Noiret, Amy Garmon, Mark
Tompkins und vielen anderen. Ein reger Austausch mit TänzerInnen
vom Ballettensemble des Nationaltheater Mannheim unter Philippe Talard,
dem Tanzensemble des Stadttheater Heidelberg unter Liz King und dem
Ballett des Stadttheater Kaiserslautern unter Olaf Schmidt sorgen
für Jahre spannender Arbeiten und Synergien.
Junge Choreographen der Region, wie Aki Kato, Luches Huddleston JR,
Bronislav Roznos, Eric Trottier, Catherine Guerin und später Mario
Heinemann und Regina Baumgart haben ihre erste lokale Plattform im
UnterwegsTheater.

Lebendiges Forum zeitgenössischer Kunst
1997 startet das UnterwegsTheater eine Reihe von Rauminstallationen
mit Bildenden Künstlern aus der Region, „Raum 404“ in Zusammenarbeit
mit dem Künstler Rolf Schneider. Bildende Künstler im Theaterraum
mit Blitzausstellungen für die Dauer eines Vernissage-Wochenendes.
1998 beherbergt die Pro-B-Bühne den Heidelberger Jazzclub und
veranstaltet monatlich Konzerte mit internationalen Gästen, u.a. dem
Bassisten Dave Holland. Konzerte, die mit szenischem Blick
inszeniert werden. Die Pro-B-Bühne entwickelt sich mit den Jahren zu
einem pulsierenden, lebendigen Forum zeitgenössischer Kunst. Nach
dessen plötzlichen Schließung aus baustatischen Gründen geht das
UnterwegsTheater eine 14-monatige Kooperation mit dem Heidelberger
Stadttheater in den Räumen des Zwinger3 ein. Neben dem eigenen
Programm beginnt eine Zusammenarbeit bei zahlreichen
Theaterproduktionen mit dem Schauspielensemble unter
Schauspielleiter Hubert Habig. Auf der Suche nach neuen
Räumlichkeiten in Heidelberg wird das UnterwegsTheater 1998 auf die
Klingenteichhalle aufmerksam, wo das 8. TANZinternational Festival
veranstaltet wird.
Seit 1994 fördert und koproduziert das UnterwegsTheater Projekte
mit Jugendlichen aus der regionalen und überregionalen HipHop Szene.
Es entstehen drei HipHop-Musicals, als jüngstes „Ghettoblaster“ mit
der Formation „Southsiderockers“ und dem Choreographen Felix
Felixine, das 2002 nach Montpellier eingeladen wird. Aus der
gleichen Zeit stammt der Beginn der Zusammenarbeit mit der
Tanzgruppe des Sportinstituts der Universität Heidelberg unter Erika
Groß. Unter dem Motto „Kunst und Sport“ werden mehrere Produktionen
und Seminare realisiert. Es liegt dem UnterwegsTheater viel daran,
frischen, künstlerischen Initiativen in der Stadt Unterstützung
anzubieten. So entsteht das viermonatige Projekt „Harmony House“,
Szenetreff junger Musiker/Slam Poetry in den Räumlichkeiten der „Pro-B-Bühne“
vor deren endgültigem Abriss. Seit 2001 Jahren kooperiert das
UnterwegsTheater mit dem Heidelberger Institut für Erziehung und
Heilpädagogik unter Prof. Wolf Wilms, es entstehen zahlreiche
Tanz-Theaterstücke mit Schülern und Studenten, die in der
Pädagogischen Hochschule zur Aufführung kommen.
Weitere internationale Auftritte und Co-Produktionen
1999 geht das UnterwegsTheater für drei Monate nach New York und
produziert und choreographiert dort für das AvantgardeTheater „The
Kitchen“ das Stück „middle of nowhere“, das sich großer Resonanz in
der Szene wie in der New York Times erfreuen darf. Auf Einladung der
Deutschen Botschaft kehrt das UnterwegsTheater im gleichen Jahr
nochmals nach New York zurück, „middle of nowhere“ bei der „German
Week“ zu präsentieren. Im Jahr 2000 feiert das Festival „TANZ
international“ sein 10-jähriges Bestehen, im Jubiläumsprogramm geben
sich Namen wie William Forsythe, Amanda Miller, Hans van Mannen,
Sasha Waltz die Hand mit der jungen Szene aus Barcelona oder den
Konzept-Künstlern wie Jerome Bell und Xavier Le Roy. Im gleichen
Jahr wird die UnterwegsTheater Tanzproduktion „Jaywalk“ als
Uraufführung zur EXPO 2000 nach Hannover eingeladen, als
Repräsentation des zeitgenössischen Tanzes „made im Ländle“. Für
dieses experimentelle Stück arbeitet das UnterwegsTheater mit einer
Hans Joachim Hespos Komposition und gewinnt außergewöhnliche Musiker
wie z.B. Bill Forman und Boris Müller vom Ensemble Modern für die
Zusammenarbeit.
Neben den eigenen Tanzproduktionen kooperiert das UnterwegsTheater
seit 1994 in zahlreichen Projekten zeitgenössischer Musik, allen
voran mit dem Komponisten Hans Joachim Hespos oder dem Ensemble 13,
Manfred Reichert, Karlsruhe. Zur Uraufführung gelangen über die
Jahre die szenischen Hespos Kompositionen „Joie“, „Laco“, „Op“, „Tan“
und „Champeng“, letzteres mit den 12 Chellisten der Berliner
Philharmoniker, Premiere bei den Osterfestspielen Salzburg. Im ZKM
Karlsruhe inszeniert das UnterwegsTheater auch die zeitgenössische
Oper „Orpheus Membran“ von H.C.von Dadelsen und B.Koblenz mit dem
Ensemble 13, Manfred Reichert.
Gründung FNAK - Forum Neue Art Klingenteichhalle
Nach ausführlichen Verhandlungen mit der Verwaltung der Stadt
Heidelberg wird die 100-jährige Klingenteichturnhalle neues
Übergangsdomizil des UnterwegsTheaters. Mit der Gründung des „FNAK“,
Forum Neue Art Klingenteichhalle, im Jahr 2000 beginnt für das
UnterwegsTheater eine neue Epoche. Hier entstehen raumgreifende
Produktionen wie „Wahn & Sinn“ zur Eröffnung der Prinzhornsammlung
oder „Übernberg“ im Rahmen der Bergausstellung des Heidelberger
Kunstvereins mit einer großen TanzLichtKlang Installation am hinter
der Halle sich befindenden Berg, inclusive Bergbesteigung der
Zuschauer. Das Auge für den „anderen Raum“ nicht zu verlieren,
initiiert das UnterwegsTheater die Reihe „Schöner Wohnen“, Tanz in
privaten Räumen. Hierzu werden Künstler nach Heidelberg geladen,
ihre Arbeit privaten Wohnungen anzupassen und so den intimen Blick
auf Raum und Bewegung gewähren zu können.
Tanz im öffentlichen Raum
Seit 2002 widmet sich das UnterwegsTheater vermehrt dem Thema „Tanz
im Öffentlichen Raum“. Die Biennale „In Transit Tanz Raum Klang“ mit
Events an ausgesuchten Plätzen in der Stadt löst „TANZ
international“ nach einem erfolgreichen Jahrzehnt ab. Die Belebung
„toter Ecken“ und die Perspektivänderung auf die Stadt mittels Licht
und szenischer Arbeit ist Ziel des neuen Konzepts. „Omnibus“ ist die
erste „Outdoor-Produktion“ des UnterwegsTheater, Tanz in einem
fahrenden Bus des Öffentlichen Nahverkehrs, eingeladen zur Eröffnung
der Kleintheatertage nach Karlsruhe. Die H2O-Show im Alten Hallenbad
ist 2003 der Beginn der Zusammenarbeit mit der Heidelberger
Architektenkammer. Der Kunst-Event erweckt die alten Gemäuer aus
20-jährigem Dornröschenschlaf und zieht an zwei Wochenenden über
7000 Besucher an. Neben internationalen Tanzgastspielen im „FNAK“
entsteht für das Festival „Fussgaenger Tanz Urban“ in Zusammenarbeit
mit Heidelberger Architekten der Bau einer temporären
Fußgängerbrücke zwischen zwei Gärten am Adenauerplatz, Höhepunkt des
Events und Symbol der Verbindung zwischen den Disziplinen
Architektur und Tanz. Mit anderen europäischen Städten hat das
UnterwegsTheater sich zu den „ciudades que danzan“ (tanzende Städte)
zusammengeschlossen, Heidelberg ist die erste deutsche Stadt in
diesem Netzwerk. Für die Festival-Events gewinnt das
UnterwegsTheater u.a. die SAP AG (TANZinternational´99, In Transit
TANZ Raum Klang ´02, Fussgaenger TANZUrban ´03)und SRH-Holding (Fussgaenger
TANZUrban ´03) als Sponsoring-Partner.
2003 wird das UnterwegsTheater vom Ballett Frankfurt zu einer
Kooperation im TAT eingeladen, wo es „bassocontinuo“ im Rahmen des „artist
member project“ kreiert, Treffpunkt internationaler Künstler aus den
Bereichen Tanz, Film, Musik und Videokunst. Seit 2001 besteht eine
Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Ballett, dessen „Junge
Choreographen“ in regelmäßigen Abständen Stücke im „FNAK“
präsentieren. Ende 2002 wird „Apasionate Sonata“ von William
Forsythe bei der Solidaritäts-Gala mit dem UnterwegsTheater
aufgeführt.
Installationen als Gesamtkunstwerk
Im Februar 2004 ist das UnterwegsTheater aufgrund mangelnder
professioneller Disponierungsmöglichkeiten der mit einem Sportverein
gemeinsam genutzten Klingenteichhalle gezwungen, diese zu verlassen.
Zum zweiten Mal verliert das UnterwegsTheater seine Spielstätte und
setzt seine Aktivitäten „auf der Straße“ fort. „Spitalillusion“ ist
eine weiträumig angelegte Tanz-Installation am Kornmarkt, basierend
auf der mittelalterlichen Geschichte des ehemaligen Herzens der
Stadt, der Spital-Kapelle. „Spitalillusion“ erfreut sich der
Unterstützung des Landesdenkmalamts Karlsruhe und vereint die
Disziplinen, Architektur, Licht, Videokunst, Tanz, Gesang,
Glasmalerei, Werke von Emil Wachter, zu einem Gesamtkunstwerk mit
historischem Rückblick auf die Stadt. „Composing the space“ ist
Thema des UnterwegsTheater mit einer TanzLichtRaumKlang Installation
in den Räumen der Alten Anatomie der Universität Heidelberg. Durch
Einsatz technischer Mittel wie Videoprojektionen und Livekamera, die
Präsenz der Tänzer und bewußt eingesetzter Lichtquellen und
Klangfarben wird der Raum außeralltäglich erfahrbar und ein
verwobener Teil des temporären Kunstgeschehens. Mit der
„Installation“ als Ausdrucksform eröffnen sich neue Variationen von
Präsentationsformen und ungewohnten Perspektiven. Tanz in
„spektakulärer“ Form zu präsentieren ist der Weg, der sich für den
Zuschauer im Informationszeitalter als von großer Attraktivität
zeigt.
Neue Herausforderungen
Das UnterwegsTheater in seinem Bestreben, neue Wege zu finden,
scheut sich nicht vor ungewohnten Herausforderungen und sucht den
ständigen, interdisziplinären Dialog. In 19 Jahren Beschäftigung mit
Tanz, szenischem Geschehen und Raum hat das UnterwegsTheater für
sich die Wichtigkeit von der „Verschiebung“ der Wahrnehmung erkannt.
Die Prägnanz überraschender Bilder, die Kraft unerwarteter
Raumdeutungen und die Stringenz temporärer Aktionen; all das, was
die Vorstellungskraft des Zuschauers mobilisiert und neue
Sichtweisen und Perspektiven erlaubt. Mit bescheidenen
Rahmenbedingungen leistet das UnterwegsTheater mit großer
Flexibilität und Kreativität im Zusammenbringen von Künstlern und
dem Erkennen der Lage Überraschendes und Ungewöhnliches auf
internationalem Niveau.
ART ORT Festival und Altes Hallenbad
„art-ort“ ist das neue Festival-Format, das im Juli 2006 zum ersten
Mal in Kooperation mit der Universität Heidelberg stattfindet. In
einer drei „Räume“ verbindenden Installation (Universitätsplatz/
Neue Universität/ Universitätsgarten) liefert das UnterwegsTheater
eine imposante Show zu den Themen Kunst & Technologie, Wissenschaft
& Kunst, Gartenkunst & Geschichte. Das Alte Hallenbad (Frauenbad)
ist im September 2006 abermals provisorische „Spielstätte“, diesmal
für das überarbeitete Erfolgsstück „middle of nowhere“, das zur
Kulturwoche Baden-Württemberg Ende Oktober nach Toronto, Kanada,
eingeladen wird.
ART ORT 007 und ALTES HALLENBAD
Von Mai bis Oktober präsentiert das UnterwegsTheater im gesamten
Erdgeschoßbereich des Alten Hallenbads seine Vision der Verbindung
von Tanz, Musik, Architektur und Neuen Medien - und gewinnt mit dem
"aha-Konzept" und den Investoren Weidenhammer die Blitzausschreibung
der Stadt Heidelberg zum Verkauf des einzigartigen Gebäudes.
ARTORT 008
Zum 20-jährigen Jubiläum erlebt das UnterwegsTheater eine bittere
Enttäuschung. Die Stadt Heidelberg entscheidet im Dezember 07 die
europaweite Wiederholung der Ausschreibung, da die erste
rechtlich nicht korrekt gewesen sei. Kurz darauf springen die
Investoren Weidenhammer ab und treten von einer weiteren Bewerbung
zurück. Auch der Karlsruher Investor Höpfner streicht die Segel,
nachdem von Verwaltung und Gemeinderat keine Mietgarantie (100.000,-
€/anno) für das aha-Konzept "light" - Kunst und Kultur im Herrenbad
- in Aussicht gestellt wird. Den Zuschlag erhält im Oktober der
einzig im Rennen verbliebene Investor Kraus mit seinem
Markthallenkonzept. (Hintergründe siehe im Archiv: aha-ab heute
anders) Einen Produktionsort und Treffpunkt zeitgenössischer
Kunstschaffender, einen Ort der Innovation und
künstlerisch-unternehmerischen Kraft zu schaffen, bleibt weiterhin
Ziel des UnterwegsTheaters.
ARTORT 009
Das Land Baden-Württemberg fördert die Produktion "Kunst &
Spiritualität" in und um die Heiliggeistkirche, den Marktplatz und
das Heidelberger Rathaus mit 40.000,- €. In zwölf Vorstellungen ist
der "inszenierte Spaziergang"
über die drei "Herrschafträume" mit Tanz, Musik,
Lichtinstallationen, Projektionen, temporärer Architektur und
Fotokunst zu erleben.
Unverhofft ! AHA - Ab heute anders !
Im Dezember 2008 hatten Verwaltung und Gemeinderat die
Investitionssumme von 325.000,- € für eine temporäre Spielstätte
unweit des Heidelberger Hbf bewilligt. Die Pläne zum Bau einer
temporären Schnellbauhalle in der Eppelheimerstraße 10 werden
aufgrund einer besseren Alternative fallen gelassen; Im Juli 2009
bewilligt der Gemeinderat dem UnterwegsTheater einen zinslosen
Kredit in Höhe von 330.000,- €, eine ehemalige Industriehalle in der
Hebelstraße 9 als Spielstätte und Produktionszentrum in Eigenregie
auszubauen. Der unterzeichnete 10-Jahres-Mietvertrag kann mit
viermaliger Option bis zum Jahr 2040 verlängert werden.
Somit ist die 13-jährige Odyssee durch die Stadt zu einem
glücklichen Ende gekommen und das UnterwegsTheater voller Elan mit
der Gestaltung der neuen Räume beschäftigt. |
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